Dorfrunde: Die Schützenstraße

Die Tischlerei Stöver bestand seit 1864 und hatte ihren ursprünglichen Sitz zwischen Schule und der Hofstelle Trimöm, auf die der Betrieb später umzog. Die Herkunft des Hausnamens Trimöm ist nicht bekannt. Am 18.3.1896 brannte das von Stöver gepachtete Hofgebäude nieder. 1897 zog die Tischlerei in den damals errichteten Neubau, 1902 erhielt sie eine erste Dampfmaschine. Um 1909 erwarb Heinrich Stöver das Gebäude vom damaligen Besitzer, dem Pferdehändler Carl Bartens. In dem Zeitraum entstand vermutlich das Nachbargebäude, in dem sich bis zum Schluss die Tischlerei befand. 

Rechts neben Trimöm stand früher die alte Meierei. In dem Gebäude wurde ab ca. 1830 eine Gastwirtschaft betrieben. Um 1910 befand sich auch noch eine Schlachterei in dem Gebäude. 1911 wurde die Gastwirtschaft saniert und an August Mohr verkauft. 

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